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In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft e.V. Berlin und der AWO Fulda fand heute eine Begegnung von Senior:innen und jugendlichen Geflüchteten im Stadtteilcafé Ostend statt (unter den Voraussetzungen der 2G Regelung). Die Deutsche Gesellschaft setzt sich seit 1990 dafür ein, das Miteinander in Deutschland und Europa zu fördern sowie Vorurteile abzubauen. Das Treffen fand im Rahmen des Projekts „Mein, dein, unser Deutschland“ statt, das unter anderem die Verbesserung des nachbarschaftlichen Miteinanders von Geflüchteten und Einheimischen sowie Unterstützung der gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten zum Ziel hat. (https://www.mein-dein-unser-deutschland.de/ueber-uns/)

In bewegender Art und Weise haben die Senior:innen über Ihre Fluchterfahrungen nach dem 2. Weltkrieg berichtet und manch einer mag denken „ja, die Geschichten kenne ich… damals nach dem Krieg… das ist lange her…– aber genau darum geht es: für viele, viele Menschen ist es ist eben nicht lange her! Es sind Kinder, die mit ihren Eltern vor dem Krieg aus ihrer Heimat geflüchtet sind, die Entbehrungen auf sich genommen haben mit der Hoffnung auf ein neues, friedliches Leben, die in einem fremden Land angekommen sind, in dem eine Sprache gesprochen wird, die sie nicht verstehen.

Das Jugendbildungswerk der LAG veranstaltete vom 20.-21. November das Seminar „Wir sind die Zukunft“ in Frankfurt. Gemeinsam mit  13 Jugendlichen aus Gießen und Fulda wurden Zukunftsperspektiven für junge Menschen entwickelt und jugendgerecht darüber diskutiert, welche Bedarfe und Wünsche es diesbezüglich gibt.

Weitere Informationen zum Seminarrückblick finden Sie hier.

Diese Fuldaer Gruppe der Jugendliche ist mittlerweile auf 8 Personen gewachsen (4 Mädchen und 4 Jungen) im Alter 13 bis 21 Jahre. Sie haben sich nach dem Workshop schon mehrmals im Bürgerzentrum, Stadtteilcafé Ostend sowie Jugendclub Ostend getroffen und sind gerade bei dem Planen vom  Workshop für politische Bildung für viele Fuldaer Jugendliche (voraussischtlich Frühjahr 2022). Außerdem möchten diese Jugendliche aktiv den Stadtteil mitgestalten, daher sind sie seit heute als eine neue Bewohner:innen-Gruppe/Interessengruppe beim Stadtteilbeirat, und sind nun sdort stimmberechtigt.

Eine spielerisch kreative Theaterwoche durchlebten 35 Kinder und Jugendliche vom Bürgerzentrum Aschenberg sowie dem Bürgerzentrum Ziehers-Süd in den Herbstferien. Mit täglicher Abwechslung konnten sie in die Welt des Theaters hineinschnuppern. Angeleitet von Schauspieler*innen erprobten sie in Spielen und Übungen ihren Körper, Stimme und Mimik. Theaterrequisiten, Masken und Kostüme wurden mit viel Fantasie gebastelt und eingesetzt, und sie erdachten sogar Choreografien. Sehr interessant war der Ausflug nach Bad Hersfeld ins „wortreich“. Am Ende der Woche standen Pirat*innen, Hexen und vieles mehr auf der Bühne des Bürgerzentrums Ziehers-Süd, schwangen das Tanzbein und improvisierten schauspielerisch. Zur Belohnung gab es viel Applaus und ein paar schöne Kleinigkeiten, spendiert vom Verein Fulda stellt sich quer. Und es steht fest – die Kinder möchten sehr gerne weitermachen!

Am Samstag, 20. November, von 10 bis 15 Uhr findet die nächste mobile COVID-19-Impfaktion von Stadt und Landkreis Fulda im Bürgerzentrum Ziehers-Süd (Dingelstedtstr. 12) statt. Weil der Andrang der Impfwilligen bei den letzten Terminen sehr groß war, werden für diesen Samstag im Vorfeld feste Termine vergeben. Eine Impfung ohne Termin ist nicht möglich.

Geimpft werden können ausschließlich Personen

Viele Familien, Jugendliche und Senioren etc. haben in der Tat  gestern den ganzen Tag, von 10 bis 18 Uhr am Bürgerzentrum gefeiert, gespielt, gegessen, getanzt - interkulturelle Begegnung, gegenseitige Respekt, Fuldaer Vielfalt und unendliche Dank-Worte seitens zahlreichen Besucher*innen für diese Erlebnis!

Das Fest ist sehr sehr gelungen. Es waren Viele Besucher*innen, die sich spontan entschieden haben auch gleich zu helfen - Danke euch und besonders Danke allen unseren Helfer*innen und Ehrenamtlichen. 

Hier ist ein Kommentar einer Stadtteilbewohnerin, Marianne Lübke:

Seit August haben Stadt und Landkreis Fulda zahlreiche mobile Impfaktionen durchgeführt – und es geht weiter: Am Samstag, 20. November sind wieder alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Fulda eingeladen, sich gegen COVID-19 impfen bei zwei Impfaktionen im Stadtgebiet impfen zu lassen:

  • Samstag, 20.November, 10-13 Uhr im Bürgerzentrum Ziehers-Süd, Dingelstedtstr. 12 in Fulda
  • Samstag, 15.Dezember, 12:30-15:30 Uhr im Bürgerzentrum Ziehers-Süd, Dingelstedtstr. 12 in Fulda

Das Angebot gilt für alle Personen aus Stadt und Landkreis Fulda ab 12 Jahren und ist kostenlos.Es gibt keine Terminvergabe, sodass es zu längeren Wartezeiten kommen kann. Die Kapazitäten sind begrenzt: 90 Impfungen sind pro Aktion möglich. Verwendet wird der Impfstoff der Firma Biontech. Das Mitbringen des Personalausweises und der Krankenkassenkarte ist notwendig. Kinder bis 15 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erscheinen. 16- und 17-Jährige benötigen eine schriftliche Einwilligung. Bei den Aktionen der Stadt und des Landkreises Fulda sind stets die interkulturellen Impflotsen der Stadt Fulda dabei. Das siebenköpfige Team verfügt über eine Vielzahl an Sprachkenntnissen und unterstützt beim Ausfüllen der Unterlagen sowie bei Verständnisschwierigkeiten.

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